Schwerpunkt

Intravitreale operative Medikamentengabe

„IVOM“ (Intravitreale operative Medikamentengabe) ist eine moderne Augenbehandlung, bei der Medikamente direkt in den Glaskörper des Auges injiziert werden, um Netzhaut- und Makulaerkrankungen wie die feuchte AMD oder Makulaödeme gezielt und schmerzfrei zu behandeln.
Da der Wirkstoff direkt am Ort des Geschehens wirkt, ist nur eine geringe Dosis nötig, wodurch Nebenwirkungen für den restlichen Körper vermieden werden. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist kurz und risikoarm.

Was ist IVOM?

Ablauf: Ein Augenarzt spritzt mit einer sehr feinen Nadel ein Medikament in den Glaskörper des Auges, den Bereich hinter der Linse.
Ziel: Hohe Wirkstoffkonzentration direkt an der Netzhaut.
Vorteile: Schont den übrigen Körper und ist effektiver als Tabletten oder Tropfen für diese Erkrankungen.

 

Anwendungsgebiete

Feuchte altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Diabetisches Makulaödem (DMÖ),
Makulaödem bei Venenverschlüssen, Entzündungen im hinteren Augenabschnitt.

 

Der Ablauf

Betäubung: Das Auge wird mit speziellen Augentropfen betäubt, wodurch der Eingriff
schmerzfrei ist.

Dauer: Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten.

Wiederholung: Bei chronischen Erkrankungen sind oft wiederholte Injektionen im Abstand von mehreren Wochen nötig.

Medikamente: Dazu gehören Wirkstoffe, die das Wachstum neuer Blutgefäße hemmen (Anti-VEGF-Therapie)

Wichtig zu wissen: Die Kosten werden in der Regel vollständig von den Krankenkassen übernommen. Manchmal kann die Sicht nach der Injektion kurzzeitig verschwommen sein, was normal ist.

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